
Agroforstwirtschaftlicher Permakultur-Betrieb im Landnutzungssystem Waldgarten
Unser Betrieb als Quelle für nachhaltige Agroforstwirtschaft
Unser landwirtschaftlicher Betrieb erstreckt sich auf eine Fläche von 1,3 Hektar in leichter Hanglage in der Entwicklungszone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, südlich von Pfullingen, umgeben von zahlreichen Bauernhöfen. Ein Teil der Fläche ist Wiese mit Obstbäumen, der andere Teil ist Wald mit altem Baumbestand.
Unser Permakultur-Betrieb ist unter dem Bereich der Agroforstwirtschaft dem Landnutzungssystem des Waldgartens zuzuordnen, bei dem die Flächen vertikal und horizontal genutzt werden und in Schichten Gemüse, Obst, Kräuter, Nüsse und Beeren wachsen.
In der Agroforstwirtschaft werden durch den Anbau von Mischkulturen - verschiedene Nutzpflanzen auf einer Bewirtschaftungseinheit - von Bäumen, Sträuchern und Ackerkulturen in einem Pflanzenverbund Synergieeffekte wie Bodenregeneration, erhöhte Wasserspeicherkapazität, verbessertes Wachstum und erhöhte Produktivität erzielt.
Agroforstsysteme haben das Potenzial, Ökosysteme zu stabilisieren, was die Widerstandsfähigkeit gegenüber zukünftigen Klimaveränderungen erhöhen kann. Gleichzeitig kann eine Fläche in der Agroforstwirtschaft räumlich durch Mehrfachnutzung und zeitlich durch Sukzession effizienter genutzt werden als in einer Monokultur.
Über Waldgarten
„Der Waldgarten ist die produktivste Landnutzung, die es gibt“, schreibt Robert Hart, ein Pionier und Agrarexperte auf diesem Gebiet, in seinem Buch Der Waldgarten. Aufgrund seiner hohen Produktivität kann der Waldgarten als landwirtschaftlicher Betrieb kleiner sein als ein Monokulturbetrieb.
Unser Permakultur-Betrieb als Waldgarten mit seiner 1.3 ha hat eine ideale Größe und im Gegensatz zu den meisten anderen Betriebsformen gewinnt der Waldgarten im Laufe der Jahre an Produktivität und Wert. In unserem Waldgartenbetrieb, der um 1960 angelegt wurde, haben wir nun die maximale Produktivität erreicht, basierend auf ca. 40 Jahren Anbau und Pflege durch unsere Vorgänger und weiteren 23 Jahren Erweiterung und Pflege durch uns. Diese lange Zeit, die wir in die Gestaltung und den Aufbau unseres Permakultur-Waldgarten investiert haben, war ein wertvoller Beitrag für die heutige und zukünftige Bewirtschaftung.
Je nach Ausrichtung des Waldgartens können die Pflanzen in drei bis sieben Wuchsschichten mit Bäumen unterschiedlicher Höhe, Sträuchern, Gemüse und Bodendeckern gepflanzt werden.
Da Waldgärten in Bezug auf Pflanzen, Struktur und Funktion sehr vielfältig sein können, haben sie das Potenzial, gut an die Bedürfnisse der Nutzer und die Standortbedingungen angepasst zu werden. Deshalb, wie viele ökonomisch orientierte Waldgärten, hat unser Waldgarten weniger (4) Schichten, um die Ernte zu erleichtern und die Sonneneinstrahlung zu optimieren.
Der Wald, als Waldgarten ist ein wichtiger Teil der Permakultur. Ein bewirtschafteter Waldgarten spiegelt die natürliche Entwicklung eines Ökosystems wider. Es entwickeln sich verschiedene Schichten, die alle produktiv sein können. So findet man in unserem Waldgarten Großbäume, vor allem Wahlnussbäume, Esskastanienbäume, Kirschbäume, Eberesche und Lindenbäume. Sie nützen bis zu 35 Meter Raum über den Boden, was eine insgesamt wesentlich bessere Raumausnutzung der Fläche mit sich bringt und für deutlich höhere Erträge sorgt.
Die verschiedene Obstbäume liefern den effektivsten Ertrag.
Wildobst, Sträucher und Hecken – sie bieten Windschutz, Lebensraum, Nahrung und Biomasse.
Wiesenflächen – Zwischen den Gehölzen breiten sich artenreiche Wiesenflächen mit Wildkräuter und Essbare Blumen. Sie sind wichtige Teile des Permakultursystems. Das anfallende Heu kann für pflegeleichte, dauergemulchte Gemüsebeete verwendet werden, die so ohne Gießen, Jäten, Düngen und Umgraben auskommen.
Randzonen – dort wo unsere Obstwiese im Wald übergeht oder im Tal, wo der Wald auf Felder trifft, herrscht eine besondere Dynamik. Randzonen haben in der Permakultur einen hohen Wert. Hier treffen zwei verschiedene Arten von Ökosystemen aufeinander.
Die artenreichsten Ökosystemen bilden sich in den Randzonen.
Randzonen werden seit Jahren als Gartenflächen benützt. Hier werden neben Beerensträucher auch Weinreben und verschiedene Gemüsesorten wie Stangenbohnen, Gurken, Zucchini, Kürbisse usw. angebaut.
Beerensträucher wie Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren und auf sehr großen Flächen Brombeeren tragen ohne großen Pflegeaufwand regelmäßig reiche Ernte, sowohl in Randbereichen unseres Hofes als auch im Wald.
Haselnusssträucher tragen ebenfalls reichlich Nüsse in den Randbereichen des Hofes und im Wald und sind beliebt nicht nur bei uns, sondern auch bei den Eichhörnchen, die sie gerne auch im Sommer unreif pflücken.
Wildhecken werden zur Einfassung von Grundstücken oder als Schutzgürtel angelegt und sind ein sehr wichtiger Teil der Permakultur, als Lebensraum für winzige Wirbellose, die in der Rinde der Sträucher leben, für Insekten, Vögel und Säugetiere. Die Vielfalt der Wildheckenbewohnern hilft, Schädlinge in Schach zu halten.
Die zahlreichen Wildhecken auf unseren Flächen sind eigenständige Ökosysteme. Durch die Kombination aus sommergrünen und immergrünen Arten mit unterschiedlichen Blütenzeiten finden Insekten immer wieder Nektar, während Vögel und Kleinsäuger im Herbst und Winter Beeren, Samen und Nüsse als Nahrung nutzen können. Im Frühling und Sommer dienen solche Wildhecken mit dichtem Laubwerk als beliebter Brutplatz für Vögel.
Ein wichtiger Bestandteil der Permakultur sind auch die essbaren Wildpflanzen, die auf unserem Hof nicht angebaut werden, sondern in der Natur reichlich wachsen. Sie sind robust und ausdauernd, säen sich selbst aus und können auch unter unwirtlichen Bedingungen gedeihen. So z.B. ist Bärlauch ein geschätztes Wildgemüse und kann den Knoblauch ersetzen.
Im Permakultur-Ökosystem spielen Pilze eine wesentliche Rolle. Zusammen mit Erdwürmern und Bakterien helfen sie, organisches Material zu zersetzen, um es den lebenden Pflanzen zur Verfügung zu stellen. Auf unserem Hof, im Waldgebiet, gibt es eine große Vielfalt an Pilzen. Aber auch an viele anderen Flächen, auf der Wiese unter Obstbäumen, als Baumschwamm oder an Holzstapeln sind Pilze zu finden.
Wasserspeicherflächen (Teiche, Quellenlauf) – Sie regulieren den Niederschlagfluss und gespeichert können sie über Monate für Bewässerung und Feuchtlebensraum für Wasserliebende Tiere sorgen. Die zwei vorhandenen Teiche, der alte Brunnen und die zwei eigenen natürlichen Quellen sowie die reichlich vorhandenen Feuchtzonen entlang des Quellenflusses sind wichtige Habitate für alle Organismen und spielen daher eine wichtige Rolle im Permakulturbetrieb. Hier entwickelt sich ein Ökosystem, das die Artenvielfach auf dem Hof erhöht und fördert. Einige Lebewesen sind vollständig vom Wasser abhängig, andere suchen die Gewässer zum Trinken, Baden, Abkühlen oder Laichen auf.
Biotopflächen – Zwischen all den oben beschriebene Ertragsstrukturen befinden sich auch weitere Strukturen wie Totholzhaufen, Steinhaufen, Stapel Holz, die als wichtige Permakulturelemente Lebensraum für Vögel und Insekten bieten.
Zusammenfassend kann man feststellen das unsere verschiedene landwirtschaftliche Agroforst-Waldgarten Strukturen eine hohe Artenvielfalt entstehen lasst und ein selbstregulierendes Ökosystem entwickelt hat.
Unsere Mission für Nachhaltigkeit
Der Anbau von Mischkulturen, insbesondere der Agroforstwirtschaft, kann eine wichtige Rolle in einer nachhaltigen Landnutzung für die Nahrungsmittelproduktion spielen. Die Multifunktionalität der Systeme ist dabei von besonderer Bedeutung. Neben ökonomischen Aspekten, wie der kommerziellen Nahrungsmittelproduktion, sind sie auch aus ökologischer Sicht wertvoll und können zur Erreichung von Nachhaltigkeitsziele beitragen.
Nachhaltige Methoden
Biosphärenreservate umfassen großräumige Kulturlandschaften mit einer charakteristischen und reichen Naturausstattung, die es zu erhalten, zu fördern und zu entwickeln gilt. Ziel ist es, in den Entwicklungszonen des Biosphärengebietes, in denen unser Hof liegt, eine beispielhafte ökologisch orientierte Landwirtschaftsentwicklung zu fördern. Permakultur ist eine Art Naturreservat in sich selbst und daher genau die richtige Form der Landwirtschaft für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
Ein Permakultur-Hof ist ständig in Bewegung und voller Leben. Es ist wichtig, Lebensräume für Tiere zu schaffen. Manche Lebensformen wirken im Verborgenen, aber jede hat eine wichtige Funktion. Auf unserem Hof gibt es viele geeignete Lebensräume für Tiere, zum Beispiel:
- Gestapelte Steine als Unterschlupf für Frösche und andere kälteliebende Tiere
- Holzstapel, in denen sich Wirbellose Lebewesen, Käfer oder Pilze ansiedeln können
- Laubhaufen, wo Regenwürmer, Schnecken oder Asseln das Laub zersetzen und in den Boden einarbeiten
- Ungemähte Wiesenflächen, wo hohes Gras und blühende Pflanzen Bestäuber anlocken und auf denen Wildpflanzen wachsen dürfen und Nützlinge nisten können
- 2 Teiche mit eigenem Ökosystem, in denen Vögel und Kleinsäuger trinken und baden können
- Zahlreiche Wildhecken als Lebensraum für winzige Wirbellose, die in der Rinde der Sträucher leben, für Insekten, Vögel und Säugetiere
- Der Wald als Lebensraum für seine typische Fauna und für die Entfaltung einer Vielfalt von Pilzarten
Das Besondere an Permakultur ist, dass viele Elemente der Nachhaltigkeit automatisch mit einfließen, wie z.B.:
- Die Bodenfruchtbarkeit der Anbaufläche wird erhöht
- Es wird ein langfristig funktionierendes System geschaffen, das über mehrere Jahrzehnte mit minimaler menschlicher Einflussnahme autonom, gesund und funktionsfähig bleibt
- Die Artenvielfalt wird wiederhergestellt und erhalten
- Ressourcenschonendes Arbeiten steht im Vordergrund
- Es wird auf den Einsatz von Unkraut und Schädlingsbekämpfungsmittel (Pestizide und Herbizide) verzichtet. Gleichzeitig wird auf die Anwendung von natürlichen Düngemitteln und auf den Einsatz pflanzlicher und tierischer Schädlingsbekämpfer gegriffen.
Klimaneutralität und positive Klimabilanz durch eine schonende Bearbeitung des Bodens und der sensiblen unterirdischen Biodiversität, insbesondere der Baumwurzeln, Wirbellosen und Mikroorganismen werden bei der Arbeit immer berücksichtigt. Der Boden wird nicht umgraben, sondern nur gepflegt.
Ein gesunder Boden mit vielen luft- und wasserführenden Hohlräumen ist die Grundlage für die biologische Vielfalt. In einem einzigen Gramm Erdboden leben etwa 8000 verschiedene Mikroorganismen: Pilze, Regenwürmer, Bakterien und andere Bodenlebewesen. Der Stoffkreislauf in Acker- und Waldböden wird stark von einer aktiven Bodenmikroflora beeinflusst. Sie ist die Grundlage für die Bodenfruchtbarkeit und das Wachstum von Wald und Feld.
Oberste Qualität
Unser Permakulturbetrieb auf Hartenstein zielt darauf ab, die Produktion unserer Lebensmittel zukunftsfähig zu gestalten um Ernährungsqualität zu erlangen, indem wir uns an Qualität statt an Quantität orientieren.
Die Herstellung und Vermarktung von Fertigprodukten aus eigenen Früchten und Nüssen bildet die Grundlage unseres Geschäfts. Diese Endprodukte sind aufgrund ihres hohen Nährstoffgehalts gesundheitsfördernd. Daher lautet auch unser Leitspruch: genussvoll und gesund.
Unsere Produkte
sind
genussvoll und gesund

Gesundheitselixir Nucata
Likör aus grünen Walnüssen

Nucata Gesundheitselixir, ein Likör von seltener Finesse, mit besonderem Geschmack und auch gesundheitsfördernde rein natürlicher Likör ist nach einem zeitlosen traditionellen Rezept hergestellt, das in den rumänischen Klöstern seit Generationen als eine medizinische und kulinarische Kostbarkeit bewahrt wurde.
Im Gegensatz zum Nährstoffreichtum der reifen Nüsse liegt das Geheimnis der grünen Nüsse in ihrer Schale, die reich an Jod und Tanninen ist - Substanzen, die bei Verdauungsbeschwerden oder bei Jodmangel im Körper hilfreich sind.
Der Reichtum der grünen Nüsse, vor allem an den Vitaminen B, E und C sowie an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Calcium, Eisen, Jod, Zink und Selen und an essentiellen Omega-3-Fettsäuren, ist wichtig für das reibungslose Funktionieren des Körpers. Vitamin C ist in Walnüssen nur im grünen Zustand enthalten und geht beim Trocknen verloren. Grüne Walnüsse enthalten viermal mehr Vitamin C als Hagebutten und 40-mal mehr als Orangensaft. 1 kg grüne Walnussschale enthält 5-8 g Vitamin C, das ist etwa so viel wie in 10 kg Zitronen.
Dieser natürliche Heillikör reguliert die Sekretion von Schilddrüsen-hormonen bei Hypothyreose, stimuliert und unterstützt die ordnungsgemäße Funktion der Leber, unterstützt die Aktivität des Gehirns, der Lunge, des Verdauungstrakts sowie des Störungen des Nervensystems. Der Likör ist wohltuend für das Zahnfleisch, Schleimhäute und kann Darmparasiten, Bakterien, Viren und Pilze beseitigen und so vorErkältungen, Grippe oder anderen Atemwegsinfektionen schützen.
Der Likör fördert die körperliche Fitness und ist daher ausgezeichnet für diejenigen, die Sport betreiben.

Gesundheitselixir Socata
Holunderblütenlikör

Schon unsere Vorfahren schätzten die heilende Kraft des wild wachsenden Holunderstrauchs. Holunderblüten sind eine natürliche Quelle für Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Aufgrund ihres hohen Gehalts an den für ein gesunges Immunsystem unerlässlichen Vitaminen C und A, wirken Holunderblüten hervorragend gegen Erkältungskrankheiten und Grippe. Holunderblüten sind außerdem reich an Kalzium, einem wichtigen Mineral für gesunde Knochen, und Eisen, das zur Bildung roter Blutkörperchen beiträgt. Zudem reinigen die Holunderblüten das Blut sowie die Haut und senken den Blutdruck.
Holunderblüten können auch bei Verdauungsstörungen eingesetzt werden. Dank ihrer entzündungshemmenden und beruhigenden Wirkung auf das Verdauungssystem können sie Verstopfung, Blähungen und Verdauungsstörungen lindern und die Darmtätigkeit regulieren. Holunderblüten haben auch bei Schmerzzuständen einen krampflösenden, beruhigenden und lindernden Einfluss. Deshalb sind sie ein äußerst wirksamer Mittel bei Rheuma und Neuralgien. Holunderblüten wirken Harntreibend und helfen dem Körper überschüssige Flüssgkeit auszuscheiden. Dies kann insbesondere bei Wassereinlagerungen hilfreich sein. Daher werden Holunderblüten auch zur Gewichtsabnahme und zur Behandlung von Cellulite empfohlen.
Neben all seinen gesundheisfördernden Eigenschaften ist der Holunderblütenlikör durch seinen angenehmen und erfrischenden Geschmack nicht nur in der Erkältungszeit, sondern auch im Sommer ein Likör der mit eiskaltem Sekt für Erfrischung sorgen kann.

Gesundheitselixir
Mispellikör

Der aus Mispeln, den letzten Früchten des Jahres, hergestellte Likör ist nicht nur sehr gesund, sondern zeichnet sich auch durch seinen außergewöhnlich schmackhaften und aromatischen Geschmack aus.
Die gesundheitsfördernde Wirkung der Mispelfrüchte ist seit der Antike bekannt und die Pflanze wird als traditionelle Heilpflanze geschätzt, deren Früchte, Blätter, Rinde und Holz seit jeher verwendet werden. Aufgrund ihres Gehalts an Gerbstoffen, Proteinen, natürlichen organischen Säuren, Pektin sowie einem geringen Anteil an Kohlenhydraten, Antioxidantien, Mineralien, Nährstoffen und Vitaminen (Vitamin B1, B2, B3, A, C und E) stärkt die Mispel das Immunsystem.
Mispelfrüchte sind reich an, Eisen, Kalzium und Phosphor, die Hautkrankheiten vorbeugen und die Heilung beschleunigen können. Außerdem ist Kalzium wichtig für die Knochengesundheit, und Magnesium und Zink tragen zur Regulierung des Kalziumspiegels im Körper und zur Produktion von Vitamin D bei.
Das in der Mispelfrucht enthaltene Eisen, Kalzium, Magnesium und Kalium spielt eine Rolle bei der Stimulierung der roten Blutkörperchen oder Erythrozyten, um Gewebe, Organe und Zellen mit Sauerstoff zu versorgen und Anämie zu bekämpfen. Eisen hilft bei der Bildung von Hämoglobin, das dem Blut seinen spezifischen Farbstoff verleiht und dabei hilft, Sauerstoff zu den Körperzellen zu transportieren, damit diese alltäglichen Prozesse ausführen können.
Das in der Mispel enthaltene Eisen kann die Gehirnfunktion unterstützen, indem es hilft, das Gehirn mit dem nötigen Sauerstoff zu versorgen. Eine ausreichende Durchblutung des Gehirns bedeutet eine Verbesserung der kognitiven Aktivität, aber auch die Bildung neuer Nervenbahnen, was kognitiven Störungen wie Demenz oder Alzheimer vorbeugen kann.
Mispelfrüchte bieten Unterstützung für Menschen mit diagnostizierten Nieren- und Lebererkrankungen. Außerdem hat die Mispelfrucht antibakterielle, entgiftende und hydratisierende Eigenschaften für die Organe und den Körper.
Die harntreibenden Eigenschaften der Mispelfrucht fördern die Ausscheidung von Harnsäuresalzen in kurzer Zeit und verringern so die Gefahr von Nierensteinen, weshalb sie als gutes Mittel gegen Nieren- und Nierenentzündungen gilt.
Die in den Mispelfrüchten enthaltenen organischen Säuren - Zitronensäure, Äpfelsäure, Weinsäure - wirken sich positiv auf die Blutgefäße und das Nervensystem aus. Die in den Früchten enthaltenen Gerbstoffe beugen Magen-Darm-Beschwerden vor, verbessern die Gesundheit des Verdauungstraktes und fördern eine gute Darmpassage.
Gleichzeitig kann das in der Mispelfrucht enthaltene Kalium zum Schutz der Herz-Kreislauf-Gesundheit beitragen, indem es die Herzfrequenz kontrolliert und den Blutdruck in normalen Grenzen hält.